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#1# Was ist Geocaching ?


Hallo lieber Geocaching - Freund,

 

vor wenigen Monaten hätten wir Dir auf diese Frage sicher noch keine Antwort geben können.

Aus heutiger Sicht würden wir sagen, dass das Geocachen unheimlich viel Spass macht, sich durch alle Altersklassen zieht, uns immer wieder an tolle Orte führt, die wir so wohl nie gesehen hätten, man es überall und zu jeder Jahreszeit anwenden kann, ein perfekter Städte  - und Reiseführer ist, man durch das Geocachen viele tolle Menschen kennenlernen kann, es Technik und Natur miteinander verbindet und es durchaus sehr lehrreich sein kann.

Also Du siehst schon, das Geocachen bringt eine Unmege an positiven Eigenschaften mit sich.

 

Geocaching ist eine moderne Form der Schatzsuche, bei der "Schätze" mithilfe eines GPS - Empfängers gesucht werden.

 

 

 

Schatzsuche mal anders


Beim Geocaching gehst Du auf eine Art Schnitzeljagd bzw. Schatzsuche, Du suchst nur keine Schatzkiste, sondern ein geheimes Versteck, einen sogenannten Geocache. Das sind Dosen, in denen sich ein Logbuch befindet. In das Logbuch kannst Du Deinen Namen eintragen und wann Du den Geocache gefunden hast. In den "Dosen" sind auch kleine Tauschgegenstände zu finden. wichtig dabei, tausche immer fair, also  1:1 !

Du wirst sehr schnell merken, welche Dimensionen das Geocachen haben kann, das es mitunter wirklich sehr tolle Owner (Inhaber) gibt, die tolle Geocaches verstecken. Diese können Licht - und Soundeffekte, tolle Mechanismen oder andere spannende Konstruktionen enthalten.

Dazu werden wir Dir in einem anderen Artikel ein wenig mehr  erzählen.

 

Das Spannende am Geocaching ist, dass die Caches an sehr ungewöhnlichen Orten gut getarnt versteckt sind. Sie können im Wald auf einem Baum, unter einer Wurzel oder unter einem Stein, auf einem Berg, im Wasser oder aber in der Stadt an öffentlichen oder einsamen Plätzen versteckt sein. Es gibt Unmengen an Möglichkeiten eines Versteckes.

 

Beim Geocaching wird mit GPS -Koordinaten gesucht. GPS bedeutet "Global Positionierung System" (Deutsch: weltweites System zur Positionsbestimmung). Geocacher versuchen mithilfe der Koordinaten den Schatz zu finden.

Am Besten ist ein GPS - Gerät geeignet (z.B. Garmin). Ein Smartphone reicht aber auch voll und ganz aus. Wir gehen z.B. nur mit dem Smartphone auf die Schatzsuche. Die Geocaching - App benötigst Du natürlich auch. wir nutzen die Original - App, auch dazu werden wir später mehr berichten. Welche App Du nutzt, das ist natürlich Dir überlassen.

 

Als Geocacher bist Du immer in geheimer Mission unterwegs. Außenstehende sollen nicht mitbekommen, wo etwas versteckt ist.

Also sei umsichtig, damit der Geocache auch lange erhalten bleibt. Wenn Du Dich in das Logbuch eingetragen hast, dann verstecke den Cache wieder gut an derselben Stelle, denn auch andere Geocacher sollen die Möglichkeit haben, den Schatz zu finden.

Geocachen ist das Hobby vieler Menschen, die genauso wie wir Spass daran haben zu Knobeln und Suchen.

Das Hobby funktioniert nur, wenn viele Menschen mitmachen, nichts zerstören und sich auch andere Verstecke für eigene Geocaches ausdenken.

Die GPS - Schnitzeljagd ist eröffnet


Am 3. Mai versteckt Dave Ulmer aus der Nähe von Portland den ersten Geocache und veröffentlicht das Ganze in einer Newsgroup.

Kaum einen Tag später wurde das Geheimversteck als Erstes von Mike Teague gefunden.

 

Lange enthielt das GPS - System einen Störsender, der das GPS - Signal für Alle, außer dem US - Militär, ungenau machte. Man konnte seine Position nur auf 100 Meter bestimmen. Das ist natürlich sehr ungünstig für eine Schnitzeljagd.

Genau aus diesem Grunde hätte der ehemalige US - Präsident Bill Clinton wohl die goldene Ehrennadel der Geocacher verdient, wenn es sie denn geben würde, denn er hat im Jahr 2000 den Störsender "ausgemacht" und das Zeitalter der modernen Schnitzeljagd war geboren.

Am 3. Mai 2000 machte sich Dave Ulmer aus der Nähe von Portland auf den Weg und versteckte den ersten Geocache (damals wurde er noch als Stash bezeichnet). Er versteckt einen schwarzen Eimer aus Plastik. In dem lagen CDs, eine Videokassette, eine Dollarnote, ein Buch, eine Steinschleuder und eine Dose Konserven.  Er veröffentlicht das Ganze in einer Newsgroup. Kaum einen Tag später wurde das Ganze von Mike Teague gefunden.

Der erste Geocache in Deutschland wurde am 2. Oktober 2000 vom Geocacher Ferenc südlich von Berlin in Brandenburg versteckt. Er trug den Namen - First Germany - und ist mittlerweile archiviert.

Der erste Geocache Europas (GC43)  wurde am 3. Juni 2000  von Chris O`Byrne im kleinen Küstenort Bray in der Nähe von Dublin in Irland versteckt.

Die Schnitzeljagd war geboren. Es fehlte nur noch eine Webseite , auf der alle Koordinaten zukünftig erfasst werden konnten. Seit Ende mai 2000 hieß der Stash auch nicht mehr Stash, sondern Geocache - eine Kombination aus dem griechischen Wort für Erde - geo - und dem englischen Wort - cache - für geheimes Lager.

Die Geburtsstunde von Groundspeak


Groundspeak, Inc. ist ein im September 2000 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Seattle im US - Bundesstaat Washington. Es ist der Betreiber der größten Geocaching - Plattform im Internet, Geocaching.com. Nach eigener Angabe des Unternehmes sind auf dem Portal über 15 Millionen Geocacher registriert (Stand:Februar 2016).

Betrieben wird das Ganze von Jeremy Irish, Bryan Roth und Elias Alvord.

Bryan Roth konnten wir selbst schon im Mai 2019 beim GIGA in Hamburg treffen und einen seiner tollen Trackables (dazu in einem anderen Beitrag mehr) erhalten.

 

Wenn Du mehr Informationen zu dem Unternehmen haben möchtest,  dann klick doch einfach hier.

 

Interessierst Du Dich für die Spielregeln und alles Weitere, was das Geocachen betrifft, dann klick einfach hier.

Wir hoffen, das wir Dir mit diesem Beitrag das Geocachen ein wenig näherbringen konnten. Geocachen ist natürlich soviel mehr und wesentlich umfangreicher. Dazu werden in  den nächsten Wochen nach und nach neue Artikel online gehen.

 

Bis dahin wünschen wir Dir nun aber ganz viel Spaß bei Deinem nächsten Erlebnis.

 

Micha & Karo

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Kommentare: 4
  • #1

    Speedyphilip (Sonntag, 03 November 2019 23:12)

    Schöner Artikel!

  • #2

    Maik (Montag, 04 November 2019 08:10)

    Sehr schön geschrieben. Ein toller Leidfaden für einen Neueinsteiger. Ich bin gespannt was hier noch an Artikeln folgen wird.

  • #3

    Denis (Montag, 04 November 2019 10:02)

    Gute Übersicht! Aber was soll denn unter "Reisen" kommen? Wäre mir neu, dass ihr große Weltenbummler seid. Hamburg ist doch eher deine Umgebung oder?

  • #4

    Micha (Montag, 04 November 2019 10:25)

    @Denis - wir können dort genauso gut über Städte berichten. Wir sind ja viel unterwegs. Einige Länder haben wir auch schon besucht, über die man schreiben könnte. In diesem Jahr waren das z.B. die Niederlande, Kuba und die Tschechei! Ende Dezember geht es noch einmal nach Italien. Du siehst, so wenig reisen wir doch gar nicht. Danke für Deinen netten Kommentar.
    Grüsse von Micha und Karo