Bröckelnde Prachtbauten, knallbunte Cadillacs und heiße Salsa-Rhythmen: Havanna ist der farbenfrohe und feurige Mittelpunkt Kubas und eine Stadt voller Kontraste: Hier trifft Anmutigkeit auf Armut, Politik auf Poesie, Geschichte auf Genialität: Die Karibik-Metropole erzählt viele Geschichten, denen man lauschen sollte. Die Altstadt von Havanna ist laut, bunt, heiß und voll. Kein Wunder, immerhin gehört La Habana Vieja zu den ältesten spanischen Kolonialsiedlungen der Welt. Hier findet man auf vier Quadratkilometern so viele unterschiedliche Baustile wie an keinem anderen Ort. Doch es ist nicht nur die Architektur, es sind auch die Kontraste, die die Stadt so spannend machen: Aufwendig sanierte Prachtbauten treffen auf halb verfallene Häuser mit zerbrochenen Fensterscheiben – Opulenz versus Armut, fast überall in der Stadt. 


Neben dem Nationalgetränk Mojito sind es vor allem Rum und Zigarren, die einem in Havanna überall angeboten werden. Bei Straßenhändlern bekommt man oft minderwertige Ware, deshalb lohnt sich der Besuch eines „Torcedores“, eines Zigarrendrehers, zum Beispiel im Tabakhotel „Conde de Villanueva“ (Calle de los Mercaderes). Hier kann man dabei zusehen, wie die berühmten Zigarren gedreht werden. 


20 Meter hoch, 300 Tonnen schwer: El Christo de La Habana, die Christusstatue von Havanna, ist ganz klar einen Besuch wert. Die Statue in der Bucht von Havanna wurde nur wenige Tage vor der Ankunft von Revolutionsführer Fidel Castro 1958 aufgestellt. Im Jahr 2017 haben die Behörden in Kuba die weiße Christus-Statue zum Nationalen Monument Kubas erklärt.