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#3# Hamburg kostenlos entdecken - 5 Tipps

In diesem Beitrag möchten wir Dir einige Möglichkeiten aufzeigen Hamburg fast kostenlos zu erkunden und entdecken. Die Weltmetropole hat wirklich einiges zu bieten und man kann eine Menge toller Sachen unternehmen - die nicht einen Cent kosten. Also keine faulen Ausreden und raus mit Dir!

1. Der Alte Elbtunnel


Der 1911 eröffnete St. Pauli-Elbtunnel – in Abgrenzung zum seit 1975 bestehenden Neuen Elbtunnel auch Alter Elbtunnel genannt – unterquert die Norderelbe auf einer Länge von 426,5 Metern und verbindet mit zwei Tunnelröhren die nördliche Hafenkante bei den St. Pauli-Landungsbrücken mit der Elbinsel Steinwerder. Am Wochenende ist der Alte Elbtunnel nur für Fußgänger und Radfahrer geöffnet, unter der Woche kann euch dann auch schonmal ein Auto entgegenkommen. Auf der anderen Seite könnt ihr das Hafenpanorama in vollen Zügen genießen. Am Südeingang des Alten Elbtunnels gibt es einen Aussichtspunkt, von dem aus man den Hafen sehen und ein schönes Panorama von den Landungsbrücken bis zur HafenCity genießen kann. Gerade auch bei Nacht, wenn die Lichter den Hafen ausfüllen, ist es hier besonders schön. Kreuzfahrtschiffe, die das CruiseCenter HafenCity anlaufen oder verlassen, müssen hier vorbeifahren. Dieser Aussichtspunkt liefert Dir wirklich einen großartigen Blick auf die Kreuzfahrtriesen. Bei Fotografen ist dieser Spot auch sehr beliebt. Auch findest Du hier einen Imbissstand mit Hamburger Original.

2. Ausblick von der Elphi - Plaza


Wer die Elbphilharmonie bisher nur von außen kannte, hat die Gelegenheit in 37 m Höhe auf der Plaza, einer öffentlich zugänglichen Plattform, die sich zwischen dem Backsteinsockel und dem gläsernen Neubau befindet, einen Rundgang zu machen. Die einmalige Aussichtsplattform ist für die Öffentlichkeit zugänglich und lässt Dich Hamburg mit anderen Augen sehen. Ein umlaufender und gepflasterter Weg bietet den Besuchern auf der einen Seite einen wundervollen Blick auf die Hamburger Altstadt und auf der anderen Seite auf die Elbe, den Hafen, die Speicherstadt und die HafenCity. Du bekommst Dein Ticket kostenlos. Die einzige Voraussetzung dafür ist, es muss sich um ein Ticket für den gleichen Tag handeln. Wer sein Ticket im Voraus buchen möchte, der zahlt dafür eine erschwingliche Gebühr von 2 Euro. Online kannst Du Dein Ticket hier erwerben. Die Öffnungszeiten der Elbphilharmonie sind täglich und unabhängig vom Wetter von morgens 9 Uhr bis 24 Uhr Mitternacht. Auf der Plaza herrscht Rauchverbot und Hunde sind leider auch nicht erlaubt. Die Plaza ist über die Fahrstuhlgruppe B auch für Rollstuhlfahrer zugänglich; barrierefreie Toiletten sind ebenfalls vorhanden. Auch wirst Du einen Shop, Cáfes, ein Infocenter und einige weitere interessante Dinge entdecken können. Ein Ausflug lohnt sich also definitiv und wir können Dir diesen Spot nur sehr ans Herz legen.

3. Wasserlichtspiele Planten un Blomen


In den Monaten Mai bis Oktober finden täglich abends um 22 Uhr die berühmten Wasserlichtspiele am Parksee in Planten un Blomen statt. Also : Picknickdecke einpacken, Lieblingsmenschen an die Hand nehmen und dann am Rande des Parksees den besten Spot zum Runterkommen & Genießen suchen! Das Ganze ist wirklich vollkommen kostenlos. Bis zu 36 Meter kann der Strahl der Hauptfontäne erreichen. Durch 99 Wasserdüsen wird das Wasser in virtuosen  Formen gesprüht und schießt synchron zur Musik in einer beeindruckenden Choreographie Richtung Sternenhimmel. Die Wasserlichtorgel wird live gespielt und zu Beginn erklingt traditionell immer die "Fanfare for the common man" von Aaron Copeland. Zwei Künstler sorgen für das sinnliche Vergnügen:  Einer bewegt die Wasserfontäne über die Regler und der Andere spielt das "Lichtklavier", das ganze 762 Scheinwerfer zusammenfasst. Übrigens: Wem die Spätvorstellung dann doch ein wenig zu spät ist, der kann täglich um 14, 16 und 18 Uhr die Wasserspiele im Herzen vom Planten un Blomen bestaunen – dann allerdings ohne Licht. Sonn- und feiertags um 14 Uhr wird das Wasserspiel mit Musik untermalt. Das Programm wechselt auch regelmäßig. Bei Deinem nächsten Hamburg - Besuch in den Sommermonaten unbedingt mit einplanen! 

4. Der Hamburger Stadtpark


Um es gleich einmal vorweg zu nehmen - auf der Stadtpark Open Air Bühne spielen regelmäßig richtig coole Bands. Es spielt mal eine Band, von der Du z.B. nur ein zwei Songs gut findest oder das Konzert ist ausverkauft? Kein Problem! Schnapp Dir Deine Freunde, eine Picknickdecke und ein paar Snacks und macht es euch im Stadtpark gemütlich. Du siehst die Band dann zwar nicht, aber kannst der Musik lauschen. Der Stadtpark in Winterhude ist mit knapp 150 Hektar die drittgrößte Grünfläche der Hansestadt. Vor allem im Sommer lässt es sich rund um die Liegewiese, die offiziell Festwiese heißt, hervorragend aushalten. Sie war und ist immernoch der zentrale Ort im Park. Für sportliche Hamburger ist der weitläufige Stadtpark eine willkommene Anlaufstelle. Fussball, Volleyball oder Joggen - der Park bietet Platz für diverse Freizeitmöglichkeiten. Desweiteren gibt es Minigolfanlage und zwei weitere Plätze, um Schach zu spielen. Der Statdtparksee ist zudem prädestiniert zum Stand - Up - Paddling, Paddeln, Kanu - und Treetbootfahren. Das direkt angrenzende Freibad lädt zum Schwimmen ein. Auch sind einige Cafes auf dem Parkgelände zu finden. Schon von Anfang an wurden im Stadtpark Statuen und weitere Kunstwerke aufgestellt, um der Grünanlage einen gewissen künstlerischen Anspruch zu verleihen. Heute befinden sich noch 22 Statuen im weitläufigen Gebiet des Stadtparks. Das Planetarium im nordwestlichen Bereich des Parks wurde von 1912 bis 1916 zunächst als Wasserturm erbaut. Der Turm sollte ein nicht zu übersehendes Bauwerk am nordwestlichen Ende der Längsachse sein. 1929 wurde der Umbau in ein Planetarium bewilligt und ein Jahr später fand die offizielle Einweihungsfeier statt. Heute lockt das Planetarium jährlich circa 300.000 Besucher an. Die Gehölze, Gebüsche und Uferböschungen des Stadtparks beheimateten eine Vielzahl heimischer und zugewanderter Tier - und Pflanzenarten. Der Stadtpark ist vom Hauptbahnhof aus z.B. super mit der S1 zu erreichen. 

5. Der Ohlsdorfer Friedhof


Als der Ohlsdorfer Friedhof im Jahre 1877 weit vor den Toren der Stadt Hamburg eingeweiht wurde, hatte wohl niemand gedacht, dass er einst einer der größten Parkfriedhöfe der Welt sein würde. Inzwischen liegt er auch nicht mehr außerhalb der Stadt Hamburg, sondern mittendrin. In ihm sind rund 450 Nadel- und Laubgehölzarten zu finden, die Teiche und Bäche sind von Wasservögeln belebt. Viele Hamburger Persönlichkeiten haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Auf dem 391 Hektar großen Gelände verkehren sogar Busse des HVV. Wichtiger Hinweis für alle, die den Ohlsdorfer Friedhof nicht kennen: Auf diesem Friedhof gibt es nicht nur separate Fahrradwege (also: Fahrrad fahren erlaubt!) und Straßen, sondern auch jede Menge Bushaltestellen und Kapellen. Auch Geocaches gibt es hier einige zu finden. Beachtet die Öffnungszeiten dieser Parkanlage! Es gibt auch einige Anbieter, die Führungen über den Friedhof anbieten. Wer tiefer in die Geschichte dieser riesigen Parkanlage eintauchen möchte, für den ist das sicher interessant. Auch ein Blick auf die Karte lohnt sich hier. Es gibt eine Vielzahl an Geocaches, die nur darauf warten gefunden zu werden.

Vielleicht ist ja der ein oder andere Tipp für Deinen nächsten Besuch in der Hansestadt mit dabei gewesen! Haben wir etwas vergessen oder gibt es Themen, die Dich interessieren und über die wir mal schreiben sollen, dann kontaktiere uns gerne.

 

Bis dahin, bleibt alle gesund!

 

Micha und Karo