#5# Sächsische Schweiz / Elbsandsteingebirge

Lange im Flugzeug sitzen und in ein anderes Land reisen? Andere Kulturen, andere Sitten? Das finden wir sehr spannend und es hat uns schon in einige Länder rund um den Globus verteilt gezogen. Doch nicht für jedes Abenteuer muss man weit weg reisen. In den heimischen Gefilden schaut man oftmals nicht so genau hin. So ist es uns schon oftmals ergangen. Doch auch in Deutschland gibt es wunderschöne Ecken, eine davon ist ganz sicher die Sächsische Schweiz, bei uns Touristen ist die Bezeichnung -  Elbsandsteingebirge - geläufiger. Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist Deutschlands einziger Felsennationalpark und zählt zu den schönsten Parks Europas. Warum? Ganz klar, nirgendwo sonst findest Du eine derart eindrucksvolle, wilde Sandsteingebirgslandschaft wie hier! Es erwarten Dich zerklüftete Felswände, plötzlich hervortretende Felsvorsprünge inmitten einer mystisch anmutenden Waldvegetation.

 


Das Elbsandsteingebirge, zu dem die Sächsische Schweiz gehört, ist schlicht und ergreifend beeindruckend. Auch die vielfältige Flora und Fauna wird dich beeindrucken. Mit 93,5 Quadratkilometern ist die Sächsische Schweiz einer der kleinsten Naturparks in Deutschland, aber nicht minder beeindruckend! Das in Sachsen an der Grenze zu Tschechien liegende Naturschutzgebiet hat uns stark beeindruckt. Durch diese einzigartige Landschaft schlängelt sich die Elbe, von beiden Seiten umgeben von riesigen Felswänden, verleiht sie dieser Panoramalandschaft noch einmal einen ganz besonderen Charme. In diesem Beitrag möchten wir dir unsere Highlights ein wenig näherbringen. Hier steht das Wandern ganz eindeutig im Vordergrund und die oftmals sehr anstrengenden Aufstiege entschädigen jedesmal mit atemberaubenden Ausblicken. Die wilden Felsformationen wirken hier oftmals wie kreuz und quer aufeinandergepuzzelt, ein Traum für Naturliebhaber, Romantiker und Abenteurer. Der wahre Star ist hier einfach die Natur. Auch Geocachen kann man hier sehr gut, wobei der Weg zum Logbuch einem doch schon einiges abverlangen kann, aber wir haben auch festgestellt, dass nahezu jeder Aufstieg mit einer Dose belohnt wird. Es handelt sich hierbei vermehrt um einfache Petlinge oder Tupperdosen, also nichts Spektakuläres, aber wie sagt man auch immer so schön - der Weg ist ja bekanntlich das Ziel. Du solltest auch daran denken, dass der Empfang nicht überall der Beste ist. Also leg dir unbedingt Lesezeichenlisten an, damit du diese auch offline zum Cachen nutzen kannst. In der Sächsischen Schweiz gibt es über 1.100 frei stehende Kletterfelsen, etwa 17.000 Kletterrouten in verschiedenen Schwierigkeitsstufen - zu den bekanntesten Kletterstiegen zählen sicherlich die Häntzschel - und Zwillingsstiege.


Der Pfaffenstein


Der Pfaffenstein ist ein Tafelberg aus Sandstein mit einer Höhe von 434 Metern und befindet sich in der Nähe des Ortsteils Pfaffendorf von Königstein. Am Pfaffenstein ist auch eines der Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz zu finden - eine der berühmtesten Felsnadeln überhaupt, die 43 Meter hohe Barbarine (ein freistehender Felsen). Der Aufstieg dauert 20 - 45 Minuten, je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad. Es gibt hier aber soviel zu entdecken, die riesigen Felsformationen, die unglaublich schöne Natur - wir haben uns hier insgesamt fast 5 Stunden aufgehalten, um soviel wie möglich zu entdecken und erforschen.  Es gibt hier 3 mögliche Wege um zum Aussichtsplateau zu gelangen - den Aufstieg an der Westseite (bequemer Weg) - den Aufstieg über den sogenannten Klammweg (bequemer Weg) und den antrengenden Wanderweg durch das Nadelöhr. Hier gilt es circa 600 Stufen zu überwinden. Geübte Wanderer werden dies sicher belächeln, für uns ist es schon eine kleine Herausforderung gewesen. Es ist hier schon ein kleines Kunststück sich in der Sächsischen Schweiz zu verlaufen, denn alle Wanderwege sind wirklich sehr gut ausgeschildert. Oberhalb des Pfaffensteins wird es noch einmal sehr eng. Dort durchsteigt man ein enges Felsloch auf fest installierten Eisenleitern. Oben angekommen offenbart sich einem ein wunderschönes Panorama. Auch gibt es auf dem Pfaffenstein eine Berggaststätte mit einem Aussichtsturm. Hier kannst du dich stärken. Die Preise sind erschwinglich. Informieren kannst du dich hier. Bekannt ist auch, dass es auf dem Pfaffenstein 16 Höhlen gibt. Einige wenige sind auch begehbar. Zu den bekanntesten Höhlen zählen sicher die Goldschmidthöhle und die Bellohöhle. In der Bellohöhle ist auch ein Cache versteckt, welchen wir aber leider nicht finden konnten. Wir möchten euch hiermit auch nicht dazu animieren in Höhlen zu klettern - eine gewisse körperliche Fitness und Grundausstattung (z.B. Taschenlampe) sind ganz klare Grundvoraussetzungen. Erfahrung sowie auch einen Partner an der Seite - das wären ebenfalls Empfehlungen. Der Einstieg in die Bellohöhle ist doch recht schmal und wird den Meisten nur auf allen Vieren gelingen, zumal im Inneren auch ein wahres Felsenmeer auf dich wartet und viel Trittsicherheit von einem abverlangt. Aktuell sind auf dem Pfaffenstein 4 Tradis und ein Virtual zu finden.

 

Startpunkt: Kirchleitenweg, 01824 Königstein

 


Die Häntzschelstiege


Zu den spannendsten und beliebtesten Kletterstiegen in der Sächsischen Schweiz zählen die Häntzschelstiege in den Affensteinen. Sie gilt auch als einziger "richtiger" Klettersteig. Die Häntzelschstiege ist in zwei Abschnitte unterteilt. Nach dem ersten Abschnitt geht es rechts weiter in eine Felsspalte. Diese Stiege wird als sehr schwer eingestuft und sollte wirklich nur von sicheren Kletterern angegangen werden, nach Möglichkeit auch mit einer zusätzlichen Sicherung. Der Einstieg ist ein wenig mühsam, da die erste Stiege etwas außer Trittweite ist. Dann geht es noch verhältnismäßig harmlos los, doch dann macht diese Stiege ihrem Ruf auch alle Ehre! Ein purer Adrenalinkick und ein Erlebnis, welches wir so schnell wohl nicht vergessen werden. Die Häntzschelstiege überwindet auf einer Länge von 230 Metern einen Höhenunterschied von rund 110 Metern. Nach der Ende der 1990er Jahre erfolgten Sanierung zählt die Stiege 516 Stufen. Angelegt wurde der Klettersteig in den 1960er Jahren durch Rudolf Häntzschel aus Sebnitz, dem die Stiege auch ihren Namen verdankt. Er baute den Steig aus eigener Initiative, ohne offizielle Erlaubnis und weitgehend im Alleingang mit Material, das er teilweise von Schrottplätzen gewonnen hatte. Er benötigte dafür an die zehn Jahre. Die Häntzelschstiege sollten nur als Aufstieg angegangen werden, ein Abstieg ist ausdrücklich untersagt.

 

Startpunkt: am Beuthenfall im Kirnitzschtal

 


Die Zwillingsstiege


 Die Zwillingsstiege ist neben der Häntzschelstiege der schwierigste Steig in diesem Gebiet. Schwierig vor allem, weil keine Seilsicherungen vorhanden sind. Wer ein KS-Set dabei hat, kann sich lediglich an den zahlreichen Metallklammern sichern. Der Aufstieg durch die Steilwand ist kurz und knackig. Dann kommt der eigentliche Höhepunkt. Auf einer schmalen Felsrippe geht es stark ausgesetzt nach oben. Nichts für schwache Nerven. Ein gewisses Maß an Schwindelfreiheit und auf jeden Fall Trittsicherheit sind hier angebracht. Nach diesem leider etwas kurzen Steilstück gelangt man auf die obere Rampe, die schräg aufwärts zu einem schmalen Durchgang zwischen der Felswand und der Jammerspitze, einem markanten Kletterfelsen führt. Hier wird es dann noch einmal richtig eng. Die Zwillingsstiege sollte nur im Aufstieg begangen werden, ein Abstieg ist ausdrücklich untersagt. Ihren Namen erhielt die Steiganlage nach dem ehemaligen Forstarbeiter Max Häntzschel, der sein Zuspätkommen zur Frühschicht mit der Geburt von Zwillingen (Mädchen) entschuldigte. Seit dieser Zeit wurde der Aufstieg, der bereits seit den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts besteht, „Zwillingsstiege“ genannt. Die Zwillingsstiege überwindet auf einer Länge von 100 Metern einen Höhenunterschied von rund 60 Metern.

 

Startpunkt: am Beuthenfall im Kirnitzschtal

 

 


Die Schrammsteine


Oberhalb Bad Schandaus thronen über der Elbe die schroffen Felsen der Schrammsteine - beeindruckend, bizarr und einfach monumental - diese und noch viele weitere Beschreibungen gehen einem wohl durch den Kopf beim Betrachten der zerschrammten Felswände. Wie aus dem Boden geschossene Pilze wirken sie doch ein wenig, zumindestens hatten wir diesen Gedanken. Ausgangsort ist einmal mehr Bad Schandau. Hier hatten wir auch unsere Unterkunft, zentral gelegen und oftmals der Startpunkt für viele Wanderungen. Von hier aus gelangt man recht einfach zum sogenannten Schrammsteintor. Dieses wiederum markiert den Zugang oder vielmehr Aufgang zur Felsengruppe. Schon von unten ist es beeindruckend zu sehen, mit welch monumentaler Größe die Felsen in die Wolken wachsen. Nur wer sich davon nicht beirren lässt und weder Treppen steigen noch enge Stiegen oder kurze Kletterpassagen scheut, wird mit einer Aussicht belohnt,  die monumental ist. Wirklich! Als wir vor unserer Reise anfingen zu planen, was wir uns denn alles anschauen möchten, war sofort klar - die Schrammsteine stehen ganz oben auf der Liste. "Leider" sind diese auch ein kleiner Touristenmagnet, also beginnst du deinen Aufstieg am Besten so früh wie möglich, um den Touristenströmen ein wenig zu entfliehen. Da die Schrammsteine und die Affensteine miteinander verwachsene Nachbarn sind, ist ein aussichtsreicher, aber zum Teil ausgesetzter Weg auf den Felsen möglich und auch ausgeschildert. 

Oben angekommen wendest du dich nach links, um zu einem der bekanntesten Aussichtspunkte der Schrammsteine, der 417 Meter hohen  Schrammsteinaussicht, aufzusteigen. Zur Aussicht gelangt man über ein paar Holzstufen, eine kurze Eisenleiter, durch ein paar Engstellen und auf einer Stahltreppe. Du wirst durch ein fantastisches Panorama für deine Mühen belohnt! Der Blick schweift über den Großen Winterberg, den Rosenberg auf tschechischer Seite, den Lilienstein, die Torsteine, dem einzeln stehenden Falkenstein bis hin zur Elbe im Tal und zur Hohen Liebe. Das exponierte Aussichtsriff ist an den steil abfallenden Felskanten durch ein Geländer gesichert und es gibt einige Sitzmöglichkeiten. Auch hier wird der Aufstieg wieder mit einer Dose belohnt, aber auch am Wegesrand ist der ein oder andere Cache versteckt!

 

Startpunkt: Bad Schandau Ortsteil Ostrau / Wanderparkplatz im Zahnsgrund

 

 


Carolafelsen & Die Wilde Hölle


Natürlich gehört bei einer Wanderung über die Schrammsteine ein obligatorischer Stopp auf dem Carolafelsen dazu. Der Blick und gleichzeitig die zerklüftete Form der Aussichtsplattform sind einfach faszinierend. Der Carolafelsen ist Teil der Affensteine und mit 458m sogar der Höchste von ihnen. Die Affensteine sind eine wunderschöne Felsengruppe in der Sächsischen Schweiz. Südlich von Bad Schandau gelegen, zählen diese Affensteine zu den besten Aussichtspunkten im ganzen Gebiet der sächsischen Schweiz. Der Carolafelsen ragt wie eine Art Zunge in das weite Tal hinein, wodurch sich wunderschöne, weitsichtige Fotos schießen lassen. Der Felsen wurde nach der letzten Königin von Sachsen benannt. Königin Carola von Wasa Holstein Bottrop. Beim Aufstieg solltest du trittsicher sein und ordentliche Wanderschuhe tragen, denn der Aufstieg durch die Wilde Hölle hat es in sich! Der Weg zum Carolafelsen ist verbunden mit einer einstündigen Wanderung und einer kleinen Kletterpartie, daher nimm dir genug Zeit und Ruhe mit! Parken kann man perfekt an der Haltestelle Beuthenfall, südlich von Bad Schandau, die man natürlich auch mit der Bahn erreichen kann. Allerdings fährt diese Bahn weder zu Sonnenaufgang, noch zu Sonnenuntergang, deshalb empfehlen wir das Auto als Transportmittel. Nach ca. 30 Minuten kommt man an den Zugang zur Wilden Hölle. Es geht über Felsen, Leitern hinauf und über Metallbügel den Fels entlang. Hat man die Wilde Hölle durchquert, geht es noch etwas den Weg entlang und dann rechts eine Treppe hinauf, dort ist der Felsen dann beschildert.


Die Wilde Hölle ist eine Art kleiner Klettersteig, durch eine Felsschneide, auf dem Weg zum Carolafelsen. Ein Klettersteigset ist hier zwar nicht nötig, aber man sollte trittsicher sein. Man muss hier besonders vorsichtig gehen und sollte schwindelfrei sein, denn hier geht es über Metallbügel und Leitern den Fels hinauf. Man kann die Wilde Hölle auch umgehen, allerdings ist dieser Weg schwer zu finden und unserer Meinung nach anstrengender. Der Weg durch die Wilde Hölle war interessanterweise vor Ort als “schwierig” ausgeschildert. Schwierig ist unserer Meinung nach an diesem Weg nichts, da man die zwei etwas steileren Passagen gut mit Hilfe der angebrachten Steigeisen und Haltegriffe überwinden kann. Auch Karo hatte hier keinerlei Probleme und sie hat es mit "Höhe" nun wirklich nicht so! Ebenso unproblematisch sind die übrigen Steinstufen und Leitern. Vielleicht auch sehr beruhigend zu wissen: Die  schwiergste” Stelle des Aufstiegs befindet sich gleich zu Beginn. Über Steinstufen und Haltegriffe muss man sich hier nach oben ziehen. Danach kommt eine Leiter, eine zweite Passage mit Haltegriffen und schließlich noch ein paar wenige nicht sehr exponierte Steigeisen. Den Weg durch die Wilde Hölle kann man im Gegensatz zur Häntzschelstiege auch problemlos in verkehrter Richtung bzw. bergab gehen. 

 

Startpunkt: Haltestelle Beuthenfall, südlich von Bad Schandau


Das Felsentor "Kuhstall" & die Himmelsleiter


Der Kuhstall ist nach dem Prebischtor das zweitgrößte Felsentor (11 Meter Höhe) im Elbsandsteingebirge. Es war eine der frühesten Hauptattraktionen in diesem Teil der Sächsischen Schweiz. Schon seit 1824 gibt es das Berggasthaus am Kuhstall. Früher hat man sich hier mit Maultieren oder Sesselträgern heraufbringen lassen. Wandern war damals wohl noch nicht so im Trend! Auch wurde der Kuhstall als Versteck für das Vieh genutzt. Der kürzeste Weg zum Felsentor beginnt beim Lichtenhainer Wasserfall. Von Bad Schandau aus ist dieser circa 9 Kilometer entfernt. es gibt hier viele Parkmöglichkeiten (aktuell 5 Euro Kosten für das Tagesticket), aber dennoch sind diese auch sehr gut frequentiert, da hier etliche Wanderrouten starten. Alternativ ist auch eine Anreise mit der Kirschnitztalbahn möglich. Durch das Felstor kommt man auf eine Felsplattform, der Ausblick ist hier wirklich beeindruckend! Hinter einem schmalen Tunneldurchgang linker Hand befindet sich ebenfalls ein Aussichtspunkt. Von diesem aus ist über eine sehr schmale Stiege ein weiterer Aufstieg möglich, über die berühmte Himmelsleiter, an deren Ende eine grandiose Aussicht über den gesamten Nationalpark wartet. Ein Geländer gibt es hier nicht. Die Felswände sind so nah, dass man sich hier jederzeit abstützen kann. 

 

Fazit: Der kurze Aufstieg zum Kuhstall lohnt sich definitiv. Es ist eine leichte Wanderung über breite Waldwege und somit auch für ungeübte Wanderer gut machbar. Beim Genießen der Aussicht ist jedoch Vorsicht geboten. Die Felsen fallen hier sehr steil ab. Nur teilweise sichert ein Geländer.

 

Startpunkt: Lichtenhainer Wasserfall


Cacheempfehlungen


  • GC8FXE6 - Fahrradweg Bad Schandau - Königstein - kleiner Trail (14 Tradis) entlang der Elbe in Richtung Königstein
  • GC5CA30 - Bergstraße - ein clever gemachtes Versteck, toll in die Umgebung integriert
  • GC7PYX3 - Blick zum Falkenstein - dieser Cache führt an einen sehr schönen Aussichtspunkt
  • GC556MF - TB Hotel "Schrammtor" - ein schöner Platz am Fuß der Schrammsteine
  • GC1HVBF -Blick zu den Schrammsteinen - dieser Aufstieg wird mit einer tollen Aussicht belohnt
  • GC319YM - Carolafelsen - traumhafte Aussicht
  • GCKRRN -Bekannte Stiegen - Häntzschelstiege - diese Dose führt dich zu der wohl bekanntesten Stiege
  • GCYGRJ - Höhlen der Sächsischen Schweiz - Bellohöhle - dieser Tradi führt in eine Höhle
  • GC28G7E - Underground (Letterbox) - diese Letterbox führt tief in der Untergrund

Dresden

  • GC7F82T - Hallo, die Post ist da! - Hier geht die Post noch pünktlich raus :)
  • GC7B9NY - Dresdner Zwinger - dieserVirtual führt dich in den Dresdner Zwinger
  • GC68PXT - QR rätseln durch die Dresdner - Sächsische Schweiz - eine Letterbox mit einem schönen Finale und Stempel
  • GC7QC3F - Picardie - kleine Geschicklichkeitsprüfung
  • GC7F0WV - Das zieht sich - hier könnte es unter Umständen länger dauern, tolle technische Spielerei (unser Highlight!)

Wissenswertes / zusätzliche Informationen


Die Bahnanbindung nach Dresden ist perfekt ausgebaut. Ab Bad Schandau z.B. fährt die Bahn (S1) alle 30 Minuten bis zum Hauptbahnhof Dresden. Dabei hält sie auch in allen auf dem Weg liegenden Kurorten, also ist ein Zustieg auch von einem anderen Bahnhof aus möglich. Für 31 Euro ist eine Hin - und Rückfahrt mit dem Sachsen - Ticket für 2 Personen möglich (24€ - 1 Person, 38€ - 3 Personen). Dieses beinhaltet auch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Dresden. Das klingt doch perfekt, oder? 

 

Gästetaxe / Gästekarte - Bad Schandau

 

Die Stadt Bad Schandau erhebt für das Stadtgebiet und seine Stadtteile Ostrau, Postelwitz, Krippen, Schmilka, Prossen, Porschdorf und Waltersdorf eine Gästetaxe.

 

 Der Gästetaxbeitrag wird nach der Dauer des Aufenthaltes bemessen.

 

Die Höhe der Gästetaxe pro Tag beträgt:

  • 2,00 € / Person in der Zeit von April – Oktober
  • 1,00 € / Person in der Zeit von November – März
  • für Gäste der Kliniken und Sanatorien ganzjährig 1,00 €
    (Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren sind von der Gästetaxe befreit)
Durch die Gästekarte sind einige Leistungen kostenfrei, wie z.B. 
Fahrt mit der Busrundlinie 252
• Fahrt mit den Elbfähren im Stadtgebiet (F2 Schmilka - Hirschmühle, F3 Postelwitz Krippen, F4 Bad Schandau, Stadt - Krippen, F5 Bahnhofsfähre Bad Schandau)
..und auf viele weitere attraktive Angebote gibt es dementsprechend Ermäßigungen!

 

Campingplätze

 

Für die Camper unter uns können wir hier eine ganz klare Empfehlung aussprechen - der Campingplatz "Ostrauer Mühle". Wir haben hier zwar nicht genächtigt, sind aber so gut wie jeden Tag an diesem vorbeigefahren und haben uns mit Campern ausgetauscht. Das Besondere an diesem Platz, er hat sogar eine eigene Haltestelle und du kannst mit der circa alle halbe Stunde verkehrenden Kirnitzschtalbahn bequem von A nach B reisen. Der Campingplatz ist definitiv ein sehr guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Der Platz ist schön gelegen im Kirnitzschtal. Der Fluss plätschert idyllisch, die Bäume ragen rechts und links empor. An Infrastruktur ist alles vorhanden, was das Camper-Herz begehrt: saubere Sanitäranlagen (mit Duschkarte – drei Minuten für 50 Cent), eine Möglichkeit Geschirr abzuspülen, Entsorgung, Frischwasser und für den Notfall kann man auch an Herdplatten etwas kochen. Dazu gibt es einen Kiosk mit frischen Brötchen am Morgen, Kaltgetränken am Abend und guter Ausstattung für all das, was man als Mehrtageswanderer braucht. Neben den Stellplätzen werden auch Plätze für Zelte angeboten, es gibt Wanderunterkünfte und Pensionszimmer.

 

Kirschnitz / Kirschnitztalbahn

 

Die RVSOE ist mit "einer Linie" einer der kleinsten Straßenbahnbetriebe Deutschlands und der einzige, der in einen Nationalpark einfährt.

Seit 1898 befördert die Kirnitzschtalbahn Wanderer, Touristen und Kurgäste zu ihren Zielen. Auf etwa 8 Kilometern begleitet die meterspurige Bahn das Flüsschen Kirnitzsch auf seinem Lauf durch die bizarre Felsenwelt des Elbsandsteingebirges von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall.Von allen Stationen führen Wanderwege zu herrlichen Aussichten, wie den Winterbergen, den Schrammsteinen, den Affensteinen oder dem Kuhstall!

Aber auch die Hinterhermsdorfer Schleusen sind als Wanderziel beliebt. Viele Gaststätten entlang der Strecke laden zur Stärkung und zum Verweilen ein.

 

Kulinarisch: Tipp - Hrensko

 

Natürlich ist Selbstverpflegung immer am Günstigsten, aber im Urlaub möchte man ja auch einfach mal die Füsse hochlegen und sich verwöhnen lassen. Daher unser Tipp: in der benachbarten Gemeinde Hřensko (auf tschechischer Seite), nur 10 Fahrtminuten von Bad Schandau entfernt, gibt es eine Vielzahl an Restaurants, in denen man wirklich sehr gut und günstig essen kann. Wir sind täglich rübergefahren und haben für 30 Euro zwei Getränke, eine Suppe und ein Hauptgericht bekommen. Da kann man doch wirklich nicht meckern, oder?  Und lasst euch gesagt sein, wenn auf der Karte "eine halbe Ente" steht, dann gibt es diese auch. Des Weiteren ist Hřensko auch das Tor zum Nationalpark Böhmische Schweiz und du kannst von hier aus viele Wanderungen beginnen, z.B. zum Prebischtor oder zum Edmundsklamm.

 

Drohnenflug

 

Für den Betrieb von Fluggeräten gelten in Deutschland zunächst einmal die gesetzlichen Vorgaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Allerdings stehen Nationalpark und Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz als einmaliger Landschafts- und Naturraum unter besonderem naturrechtlichem Schutz. In der Nationalparkverordnung werden daher in §6 Abs. 2 Satz 12 Einschränkungen für den Betrieb von Flugmodellen gesetzt.

Zusammenfassend kann man sagen:

 

Egal, ob privat oder gewerblich, ohne schriftliche Erlaubnis der höheren Naturschutzbehörde, dürft ihr auf dem Gebiet des Nationalparks und im Landschaftsschutzgebiet nicht mit eurem Flugmodell starten oder landen.  Filmaufnahmen aus Flugobjekten, die unter der vorgeschriebenen Höhe von 600 Metern fliegen, sind nicht gestattet.

 

Genehmigungen können bei der Landesdirektion Sachsen (LDS), Referat 45 – Naturschutz und Landschaftspflege beantragt werden.

 


Hier haben wir noch einmal eine Karte eingefügt mit allen Highlights sowie auch weiteren Anlaufpunkten!

Jetzt wünschen wir dir viele spannende Abenteuer und eine gute Zeit im Nationalpark Sächsische Schweiz!

 

Bleib gesund,

 

Micha & karo

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Kommentare: 2
  • #1

    Geo_familyOnTour (Samstag, 12 Dezember 2020 09:39)

    Tolle Einblicke, sehr schöne Empfehlungen und eine Vielzahl an Tipps.
    Wir sind auch schon unzählige Male in der Sächsischen Schweiz wandern gewesen und würden es jederzeit wieder machen.
    Vielen Dank für diese umfassende Ausführung.

    Grüsse von Familie Martens!

  • #2

    Klaracache (Samstag, 12 Dezember 2020 20:36)

    Wir wollten 2020 ursprünglich zum ersten Mal in das Elbsandsteingebirge reisen und hoffen, dass wir dies 2021 nachholen können.
    Danke für die vielen Infos und die tollen Bilder.