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#16# lexparka

Während unseres Familienurlaubs auf der Insel Rügen sind wir auf die Dosen vom Owner -lexparka- aufmerksam geworden. Wir konnten 3 tolle Locations besuchen und waren dementsprechend begeistert. Leider hat es zeitlich nicht für mehr gereicht, aber aufgeschoben ist ja nicht aufghoben. Der Owner kommt mit einfachsten Mitteln aus, liefert aber dennoch einen enorm hohen Spielspaß. Das hat uns sehr neugierig gemacht und nach einer Anfrage beim Owner, kam auch prompt die Zusage für ein Interview. Lexparka vereint seine frühere Leidenschaft, nämlich das Schreiben von Kurzgeschichten, mit dem Geocaching, was bei den aufwändig gestalteten Listings und Hintergrundgeschichten der einzelnen Dosen immer wieder heraussticht. Zusätzlich hat er zahlreiche tolle Locations bedost. LP - Liebhaber kommen bei diesem Owner voll und ganz auf ihre Kosten. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen des Interviews mit dem Owner lexparka.

Das Interview


1. Stell dich doch einmal vor.

 

Ich heiße im wirklichen Leben nicht Lex, wie einige manchmal denken, sondern Olaf und wohne in der schönen Hansestadt Stralsund in MV.

 

2. Agierst du allein oder wer gehört noch zu deinem Team?

 

lexparka ist ein Einzelaccount, ich lege fast alles allein. Beim Suchen bin ich jedoch häufig mit vielen unterschiedlichen Cacherfreunden unterwegs.

 

3. Wie bist du zum Geocaching gekommen?

 

Durch einen Freund aus Greifswald mit dem Nickname kombinat_68 bin ich im Sommer 2005 zum Cachen gekommen. Er hatte von dieser geheimen Schatzsuche im Internet gelesen und wollte dieses mysteriöse Geocaching mal ausprobieren. Als er mit seiner Familie einen Tag nach Rügen fuhr, hab ich sie begleitet und auf Rügen / Mönchgut dann zusammen mit ihnen meinen ersten Cache gefunden. Es war „Herzoggrab“, den es sogar noch heute gibt. Danach war ich sofort angefixt, das war genau mein Ding!

 

https://www.geocaching.com/geocache/GCQ8WF_herzogsgrab

 

Herzoggrab war aber nicht mein erster geloggter Cache, denn dort hatte ich mich gar nicht im Logbuch eingetragen. Mein erster richtiger selbst gefundener Cache war ein anderer, auch auf der wunderschönen Insel Rügen. Nachdem ich mich am 24. September 2005 bei Geocaching.com angemeldet hatte, dauert es noch bis zum 3. Oktober, bis es soweit war. Solange dauerte es nämlich, bis mein eTrex Legend, mein erstes GPS, bei mir eingetroffen war. Den freien Feiertag nutzend, bin ich dann zum Cache: „Brücke von Ummanz“ gefahren. Dieser war damals der am nächsten liegende Cache in meiner Homezone. ;) Dank Spoilerbild konnte ich die Dose damals recht bald finden und war sehr zufrieden mit mir. Hier mal mein erster Log, sehr unspektakulär. ;)

 

https://www.geocaching.com/geocache/GCQBPQ_brucke-von-ummanz

 

„Habe das schöne Wetter am Feiertag genutzt und mit dem Rad dem Cache einen Besuch abgestattet. Er lag immernoch an seinem angestammten Platz. Gruß Lex“

 

Am 9. Oktober starteten kombinat_68 (damals noch LoKKe) und ich dann unsere erste Cachetour auf Rügen und cachten gleich die halbe Insel leer. ;) Allzu viele gab es damals ja noch nicht.

 


4. Wie ist dein Name entstanden?

 

Lexparka war mein Spitzname zu Schulzeiten. Ich trug damals häufig einen grünen Parka. War halt in den 80ern modern. ;) Irgendwer hat dann mal angefangen, mich „lexparka“ zu rufen. Das hat sich dann komischerweise ewig gehalten. Ich hab mich dann bei meiner Suche nach einem passenden Nickname an diesen alten Spitznamen erinnert.

 

5. Entwickelt sich eine Idee aus der Location heraus oder ist es eher andersrum?

 

Hmmm, das ist schwierig bei mir. Das muss zeitlich etwas eingeordnet werden und zwar in eine frühe Legephase von 2005 bis etwa 2009 und dann den Zeitraum danach. Bei einigen frühen Caches, z.B. "Der magnetische Baum" oder "Caschy das verrückte Eichhörnchen" war es zuerst die coole Location, nämlich die tollen Bäume, die mich auf diese Ideen gebracht haben. Manchmal hab ich einfach ein paar Eingebungen, die ich dann auch prompt umsetze. ;)

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC172EY_der-magnetische-baum?guid=58eccfda-da04-4a97-8fb2-cc444ee1763e

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC1GQRF_caschy-das-verwirrte-eichhornchen?guid=46e79fb9-cdaa-4a2c-b4b6-759c1381e30f

 

Beim Horchposten Rügen hatte ich im Buch von Hoeckers „Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers“ davon gelesen, dass er einen Cache gesucht hat, wo ein Wecker klingelt und man so erst das Versteck enttarnen kann. Das fand ich so toll, das wollte ich selbst mal umsetzen.

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC14GV8_horchposten-rugen?guid=99bb9791-4df4-45ef-9f85-03ea36894bdb

 

In meiner Heimatstadt Stralsund konnte ich ebenfalls aus dem Vollen schöpfen und die schönsten Locations bedosen oder als Station eines Multis besuchen lassen, denn 2005 gab es in Stralsund schlichtweg keinen einzigen Cache.

Irgendwann suchte ich nach neuen Herausforderungen. Mit den Jahren lockt einen die x-te 0815 - Dose nicht mehr hinterm Ofen vor. Ich suchte nach anspruchsvollen Caches, die mich körperlich und geistig forderten. So waren mehrere Busch- und Bunkertouren mit diversen genialen LPs südlich von Berlin eine tolle Sucherfahrung. Und so war es dann auch mit dem Verstecken. Ich legte keinen einfachen Tradi, Multi oder Mystery mehr, da man davon schon einige hat, es war nichts besonderes mehr. Vielmehr suchte ich nach besonders ausgefallenen oder schwer zu erreichenden Locations (Rattenserie), oder legte große zeitaufwändige Vielstationenmultis auf Lost Places (Ruinen von Prora, Ein erholsamer Urlaubstag auf Mönchgut, Hausmeister von Mukran sowie die weiteren Hausmeister, die dann noch folgten ... ;) )

 

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC286AH_die-ruinen-von-prora?guid=4ef43137-8e8e-4675-8d80-84b0fa67ddd3

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC2NHG2_ein-erholsamer-urlaubstag-auf-monchgut-lp?guid=8aecda27-fe02-429c-a013-53b4ee9e2ff9

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC2PHP2_der-hausmeister-von-mukran?guid=71b061e0-6f0c-4f57-b6c3-57688ac2aeca

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC1FTPT_schauriges-stralsund?guid=df909b71-9016-4473-acd2-d76deadac67a

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC1NC6E_der-tote-am-schmachter-see?guid=2b2d8ca6-08df-4c62-930c-e75a75706615

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC1ZJD8_die-tote-in-der-kurklinik?guid=008203af-876b-4204-9814-2549a1accb57

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC1RF1M_notlandung-am-strelasund?guid=0f54f68b-4cd9-458d-aa94-08ed984335e1

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC24W2P_der-weg-des-scharfrichters-rollende-kopfe?guid=6524123e-8004-4275-9901-0b848082b934

 

Bei vielen meiner Caches mit umfangreicher Hintergrundgeschichte (im Listing oder im Laufe der Stationen) wie z.B. "Schauriges Stralsund", "Der Tote am Schmachter See", "Die Tote in der Kurklinik", "Notlandung am Strelasund" oder "Der Weg des Scharfrichters" macht sich wohl eins meiner vielen Hobbies VOR dem Geocaching bemerkbar. Ich habe als Kind und Jugendlicher viele Kurzgeschichten geschrieben und ein paar davon sogar veröffentlicht. Mit dem Geocaching hab ich diese schriftstellerische Begabung dann in andere Bahnen gelenkt. Ich muss meine überschäumende Kreativität sogar ausleben, geht irgendwie gar nicht anders und ich kann dies beim Geocaching perfekt umsetzen. So wird eine erfundene Idee / Geschichte eben hautnah und in Realität als Cache umgesetzt. ;) Alte Kurzgeschichten von mir wurden beispielsweise 1:1 bei Notlandung am Strelasund bzw. Schauriges Stralsund eingefügt / verbraten / als Station verkauft! Wer diese Caches gemacht hat, erinnert sich vielleicht.

 

6. Welcher ist dein aufwendigster Cache und wieviel Zeit ist verstrichen von der ersten Idee bis hin zum Publish?

 

Puh, da muss ich echt überlegen, weil da einige in Frage kommen. Ich denke aber, es ist der "Profiler - Crime Scene Analysis". Da ist von der ersten Idee bis zum Verstecken der finalen Dose etwa ein Jahr vergangen. Das ist aber auch ein wahrer Mammut Cache über 12 große Stationen / Tatorte, zumeist Lost Places mit diversen Unterstationen und Rätseln. Man wird praktisch zum echten Profiler und Polizeiermittler. Ein 3-4er Team braucht da mindestens 3-4 Tage für. Ein paar Teams haben aber auch mehrere Jahre ermittelt.

 

https://www.geocaching.com/geocache/GC2MHM5_profiler-crime-scene-analysis?guid=3c11319a-2a3e-4ba6-9b9a-ed0523f20652

 


7. Was kostet so ein aufwendig gemachter Cache ?

 

Keine Ahnung, da achte ich nicht wirklich drauf. Da ich aber überhaupt kein Bastler bin, sondern ja eher ein reiner Geschichtenerzähler, hält sich das im niedrigen Rahmen. Wahrscheinlich waren z.B. die Spritkosten der größte Kostenfaktor beim Profiler, da die einzelnen Locations 3 bis 4 Mal angefahren wurden. Bei vielen in den letzten Jahren gelegten Caches nutze ich verstärkt den Certitudechecker, wo man nur virtuell Passwörter an den verschiedenen Stationen finden muss und es fast gar keine physisch versteckte Zwischendosen mehr gibt. Das hält auch den enormen Wartungsaufwand auf einem niedrigen Niveau. Womit wir bei eurer nächsten wichtigen Frage sind ... :)

 

8. Wie verhält es sich mit dem Wartungsaufwand bei deinen Dosen? Du hast ja wirklich eine Vielzahl an Dosen gelegt. Verliert man da nicht manchmal den Überblick?

 

Nee, den Überblick verliere ich da nicht, denn erstens habe ich fast alle wichtigen Stationen, die heikel sind, im Kopf und damit im Blick und zweitens gibt es bei mir auf dem Smartphone einen Wartungsarbeiten Notizzettel, der laufend aktualisiert wird, wenn ich lese, dass die eine oder andere Station schlecht lesbar oder ein Logbuch voll ist. Drittens hab ich eine Vielzahl an lieben Cacherfreunden in der heimischen Cacher-Community, mit denen ich im ständigen Austausch bin, die mich umgehend über Veränderungen informieren und die gerne auch mal was ausbessern. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür.

 

9. Wie stehst du zum Thema Spoiler ? Gerade bei besonderen Locations ist es doch sicher sehr schade, wenn vorab gespoilert wird?!

 

Ja, das ist schon sehr schade, aber kaum zu verhindern, je länger es den Cache gibt. Muss man mit leben. Ich persönlich versuche Spoiler zu vermeiden, aber manchmal wird man kalt erwischt, wenn im WhatsApp Status eines Cachers plötzlich gepostete Bilder auftauchen.

 


10. Liest du alle Logs? Wie ist deine Meinung zu Einheitslogs?

 

Von meinen Caches lese ich definitiv alle Logs, ich will ja wissen, wie derjenige den Cache fand und ob alles in Ordnung ist mit der Dose.

 

Einheitslogs? Da bin ich auch nicht vor befreit, schreibe ich auch. Besonders oft bei Cacheserien, wo die Dosen alle ähnlich sind. Wenn ich einen besonders tollen Cache gemacht habe, ist es für mich jedoch Pflicht, dies auch mit einem schönen Log zu würdigen.

 

11. Du hast ja auch wirklich einige tolle und vor allem sehr bekannte Dosen. Andere Owner ergattern in ihrer Laufbahn vllt mal eine besondere Location. Wie siehst du das Ganze?

 

Ich gönne Ihnen diese Location sehr gerne und bin froh, selbst mal eine besondere Location und Dose zu finden. Unsere lokale Community ist da sehr offen und positiv.

 

12. Gerade Lost Place Liebhaber kommen bei dir voll und ganz auf ihre Kosten. Wir konnten in unserem Urlaub 3 deiner Dosen spielen und sind maßlos begeistert. Wie kommst du an solche Locations? Fährst du gezielt los und suchst danach?

 

In der Tat gehe ich gerne mal einfach so ströpen und fahre mit offenen Augen durch die Gegend. Von Cacherfreunden werden mir aber auch Locations zugeschanzt, mit der Aufforderung, hier mach mal, ich hab da was gefunden, leg da mal was schönes.

 


13. Wie stehst du zu LPs, was sind deine Gedanken dazu? Wie siehst du die Langlebigkeit eines Geocaches, der in einem LP verbaut worden ist?

 

Ich liebe Lost Places und in der guten alten Zeit vor 10 und mehr Jahren konnte man jahrelang sensationelle Locations bestaunen, weil die Cacher den Ort und die Stationen gewürdigt und vorsichtig behandelt haben. In letzter Zeit sind die LPs ja leider stark zurückgegangen und die verbliebenen werden teilweise massiv überrannt. Leider auch öfter mal nach dem Motto: Nach mir die Sintflut. Da werden Stationen falsch abgelegt oder versteckt und man ist laut und poltert durch die alten Gänge, als wäre man auf Klassenfahrt mit pubertierenden Jugendlichen, während man früher leise und im Flüsterton die alten Gemäuer erkundete und der Heimlichkeitsfaktor groß geschrieben wurde. Echt schade. Ich versuche, meine Stationen vom Aufbau her langlebig zu gestalten und muss so leid es mir tut manchmal auch schwere Rätsel vorschalten, um da etwas zu selektieren. Aber das Ende der Lost Places ist abzusehen denke ich, leider.

 

14. Die 3 LPs, die wir besuchen konnten, die Aufgabenstellungen sind ja relativ einfach gehalten und kommen ohne großen technischen "Schnickschnack" aus, aber bieten dennoch einen enorm hohen Spielspaß - wie entstehen deine Ideen zu den einzelnen LPs?

 

Da lasse ich, wie schon weiter oben geschrieben, einfach meine Kreativität fließen. Da kommen die Ideen von ganz alleine.

 

15. Auch hast du einige weitere Serien, die einen hohen Spaßfaktor mit sich bringen. Wie würdest du diese beschreiben?

 

Da gibt es zum einen die Mittelalter Serien in Stralsund, bei denen man verschiedene Charaktere wie Scharfrichter, Alchemist, Pestarzt oder Totengräber auf ihren Wegen durch die mittelalterliche Hansestadt begleitet.

 

Zum anderen habe ich da auch ein paar verrückte Audiocaches am Start, wo der Cacher per Hörspiel Koordinaten ermittelt und Stationen aufsucht. Da kommt der Geschichtenerzähler in mir wieder durch. ;)

 


16. Kommst du neben der Vielzahl an Dosen, welche du ja auch betreuen musst, überhaupt noch selbst dazu auf Dosenjagd zu gehen?

 

Klar, das kommt nicht zu kurz. Meist mache ich mit Cacherfreunden Tagescachetouren ins schöne MV oder wir stricken um den Besuch eines Events eine schöne Tour. Für Megaevents planen wir zumeist sogar ein verlängertes Wochenende ein und cachen dann rund um die Megaeventlocation. Ok, 2020 fiel das coronabedingt fast komplett weg, nur Bonn konnten wir noch machen, bevor der Frühjahrs-Lockdown einsetzte.

 

17. Denkst du es gibt Konkurrenzdenken unter den "großen" Ownern?

 

Kann ich hier oben im Nordosten nicht erkennen, zu anderen Regionen kann ich nichts sagen.

 

18. Hast du eine Message an die Community?

 

Bleibt ehrlich beim loggen, das ist kein Wettbewerb, sondern einfach nur das schönste Hobby der Welt.

 


19. Was sind deine persönlichen Lieblingsdosen? Kannst du uns 3 Cacheempfehlungen aussprechen?

 

Betonschiff Redentin (toller LP in der Wismarer Bucht)

https://www.geocaching.com/geocache/GC15D8C_betonschiff-redentin

 

Goonies Revenge: RODEO (total abgefahren, kennen die meisten sicher))

https://www.geocaching.com/geocache/GC695PX_goonies-revenge-rodeo

 

Nicht Magnetisch  (toller LP im Greifswalder Bodden)

https://www.geocaching.com/geocache/GC2GFHF_nicht-magnetisch

 

20. Zukunftsmusik - gibt es Ideen und Pläne? Was kann die Community noch von dir erwarten? Bist du so langsam "satt" oder kommt da noch einmal etwas? Speziell auch was den "Hausmeister" angeht - darf sich die Community da noch einmal auf etwas Neues freuen?

 

Ich habe immer was in der Pipeline, ein "satt" gibt es bei mir nicht, auch unser lieber Hausmeister erwartet irgendwann sein nächstes Abenteuer, aber das braucht alles noch etwas Zeit.

 

 

21. Was denkst du wie wird sich das Geocaching weiterentwickeln? Was können wir in den nächsten Jahren erwarten?

 

Es wird wahrscheinlich in Richtung Adventure Lab gehen, ohne echte Dosensuche zumeist, aber ich lass mich gerne überraschen.

 


22. Was macht für dich ein Cache besonders?

 

Da reicht schon, wenn ich erkenne, dass sich jemand Gedanken gemacht hat, wie er das Listing aufbaut und den Cache versteckt. Das man einen roten Faden erkennt. Ich mag keine dahingeworfenen 0815 Dosen.

 

23. Was würdest du einem Anfänger mit auf den Weg geben?

 

Bitte überprüfe, wenn du einen Cache verstecken willst, ob zumindest eine der folgenden Richtlinien erfüllt ist:

 

- Ist die Lokation besonders interessant (landschaftlich, kulturell, architektonisch, sonst wie von Interesse?)

- Ist es eine besondere Herausforderung an die Dose zu kommen (und damit meine ich nicht zum 1000sten Mal Muggelalarmdose)

- Hat die Dose irgendeinen besonderen Witz, eine obergeile Tarnung oder etwas anderes?

- Ist die Dose besonders spannend, hat eine interessante Geschichte oder irgendwelche elektronischen Spielereien?

Wenn Du eine Frage davon mit Ja beantwortest, dann leg eine Dose, sonst lass es.

 

24. Wenn du die Möglichkeit hättest etwas am Geocachen zu verändern, was wäre das dann?

 

Hmmm? Eine Überarbeitung der Wherigos mit einem einfachen vernünftigen Programm zum Erstellen, mehr Virtuals zulassen und bitte bitte ein eigenes Icon für Challengecaches einführen, ein blaues Ausrufezeichen zum Beispiel, dann wäre ich um einiges glücklicher. :)

 

 


25. Hast du einen Lieblingsowner?

 

Ich suche sehr gerne Dosen von Rügenspass.eu, das sind immer sehr tolle Basteleien. Wer auf Rügen cacht, kommt nicht an Ihnen vorbei.

 

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal für den sehr netten Austausch bei dir bedanken und wünschen dir für deine weitere Zukunft alles Gute. Wir sind schon sehr gespannt auf das nächste Hausmeister - Abenteuer. Auch so gibt es ja noch viele interessante Dosen von dir, die wir sicher in naher Zukunft auch besuchen und spielen werden.

 

Wir hoffen du fandest dieses Interview genauso spannend wie wir und konntest dir die ein oder andere Inspiration für den nächsten Geocaching - Trip holen!? Alle aktiven Dosen vom Owner kannst du dir hier noch einmal anschauen.

 

Bleib gesund und always happy hunting,

 

Micha und Karo